Homöopathie - Auf ein Wort!
Veröffentlicht von Gordina@brightbooks.de in Homöopathie · 4 Januar 2026
Tags: #Homoeopathie, #lebensrettend, #effektiv
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Krebs - von der Schulmedizin aufgegeben
Vor geraumer Zeit meldete sich Gemma in der Homöopathie-Gruppe 'Homeopathy Worked for Me', dessen Admin ich bin, und postete ein Video, das sie viele Jahre zuvor erstellt hatte. In diesem Video schilderte sie, dass sie bereits als junger Mensch in den 1990er Jahren wegen eines inoperablen Hirntumors zum Sterben "nach Hause" bzw. ins Hospiz geschickt wurde. Dieser Sachverhalt sei zufällig über eine andere Patientin einer Homöopathin zugetragen wurde, die lapidar meinte, ob sie vielleicht helfen könne. Das Endergebnis war, dass Gemma noch lebt und heute selbst als Homöopathin in England tätig ist. Sie finden das Video
sowie alle anderen Quellen und Artikel zu den hier ausgeführten Sachverhalten in meinem früheren Artikel zur Homöopathie hier:
Bald darauf erfuhr ich von Dr. Wurster, der in der homöopathischen Klinik in Orselina Krebspatienten behandelte, die von der Schulmedizin aufgegeben worden waren und denen nahegelegt worden war, ihre Angelegenheiten zu ordnen. Seine Ergebnisse wurden von der Uniklinik Freiburg dokumentiert. Dr. Wurster hat zu diesem Thema mehrere Bücher verfasst. Ich beziehe mich hier auf Dr. Jens Wurster, Die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierten Tumoren."
Weitere Veröffentlichungen von Dr. Wurster befinden sich hier: https://www.dr-wurster.com/veroeffentlichungen/
In einem anderen Fall geht es um einen Patienten mit einem malignen Hirntumor, dem die Schulmedizin nach Operation nur noch wenige Monate zum Leben gegeben hatte, ab 02:08 Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=hdDC_f5CLtA Den Patienten hatte die Homöopathin, Dr. Diez, angesichts seiner Situation nur palliativ behandeln wollen, aber der Patient lebt 7 Jahre später immer noch und arbeitet als Richter.
Bereits der gesunde Menschenverstand verbietet jegliche zutiefst unseriöse und wissenschaftlich nicht belegte Annahme, dass schwer Krebskranke plötzlich durch einen, wie auch immer gearteten, "Placebo-Effekt" geheilt werden könnten, jenen "Effekt", der ausschließlich bei Anwendung der "wundersamen weißen Kügelchen" eintritt und sonst nirgendwo in der Medizin, schon gar nicht in der Schulmedizin. Vielmehr funktioniert die Homöopathie nicht nur, diese Patienten verdanken ihr sogar ihr Leben. Ist der Patient schulmedizinisch noch behandelbar, konzentriert sich die Homöopathie darauf, die Nebenwirkungen der Chemotherapie zu mindern. Dadurch können Patienten von der Chemotherapie besser profitieren. Es lohnt sich bei einer Krebskrankheit in jedem Fall, die klassische Homöopathie hinzuzuziehen.
Erstaunliche Genesungen von chronischen Erkrankungen zeigen sich, gemäß weltweiter Berichte, auch gerade da, wo die Schulmedizin nichts auszurichten vermag. Viele Erkenntnisse und Forschungen kommen derzeit aus Indien, einerseits da die Homöopathie in Europa wiederholt unter Beschuss steht, andererseits, weil die Finanzierung von Forschung in Europa teuer ist.
Homöopathische Mittel wirken so lange auf eine Körper ein, wie dieser imstande ist, auf die Mittel zu reagieren. Aber auch der Übergang zum Tod kann homöopathisch begleitet werden. Dazu habe ich Berichte gelesen, gemäß derer ein Patient noch einmal wach wurde und sich von seinen Angehörigen verabschiedete, bevor er friedlich verstarb, während für einen anderen, trotz Zusammenkunft der Angehörigen und fester Erwartung des unmittelbar vorherstehenden Todes, die Zeit für den Betroffenen nach Gabe des Mittels noch nicht gekommen war.
Von wegen "nichts drin" und "Placebo-Effekt"!
Ab und an erleben Patienten nach Einnahme homöopathischer Mittel eine sogenannte Erstverschlechterung. Diese ist definitiv nicht angenehm und für kein Mittel gleich. Auf dieses Thema komme ich später noch einmal zurück, wenn ich über meine eigenen Erfahrungen berichte.
Was verursacht denn Erstverschlechterungen, wenn in den homöopathischen Mitteln aufgrund der "Verdünnung" nichts drin ist? Spoiler: Würde man die Mittel tatsächlich nur immer weiter verdünnen, wäre diese Aussage tatsächlich korrekt. Alleine durch Verdünnung wären in den Flüssigkeiten recht schnell keine Moleküle mehr enthalten. Man erhielte kein homöopathisches Mittel und würde keine Wirkung erzielen.
Mehrere Forschungsprojekte in Indien haben allerdings nachgewiesen, dass sich in homöopathischen verdünnten und verschüttelten Hochpotenzen Nanopartikel der jeweiligen Ausgangssubstanzen befinden, was die Schlussfolgerung nahelegt, dass während des Herstellungsprozesses eine Assoziation von Molekülen zu übergeordneten Strukturen entsteht.
Desweiteren wurde ein Einfluss der homöopathischen Mittel Hydrastis canadensis und Marsdenia condurango auf eine menschliche Zelllinie, die sog. He-La-Zellen nachgewiesen. Die homöopathischen Mittel induzierten in vitro epigenetische Modifikationen und veränderten die Genexpressionsprofile der Zellen. Diese menschliche Zelllinie war ursprünglich einer Frau entnommen worden - wohlgemerkt gegen ihren Willen. Sie selbst lebt nicht mehr, aber ihre Zellen geistern immer noch in der Forschung umher und werden für Forschungsprojekte verwendet.
Darüber hinaus zeigt sich auch, dass homöopathische Mittel bei Versuchen auf Pflanzen einwirken und zwischenzeitlich auf dem Feld eingesetzt werden. Das ist selbstverständlich keine klassische Homöopathie mehr, aber es werden diesbezüglich immer weitere Erfahrungen gemacht.
Meine eigenen Erfahrungen mit der Homöopathie
Vorangestellt muss ich sagen, dass ich nicht wegen jeder Kleinigkeit zu homöopathischen Mitteln greife. Bei Erkältungen, kleineren Infekten und dergleichen gebe ich meinem Körper die Ruhe, die er anscheinend benötigt. Darüber hinaus gibt es antibakteriell und antiviral wirkende Heilkräuter und Spülungen mit Salz, das ebenfalls antiviral wirkt.
Mitte der 1990er Jahre, in meinen zwanzigern, begann ich, in einer Nebentätigkeit Zeitungsartikel für eine Wochenzeitschrift zu schreiben. Zu dem Zeitpunkt wurde ich von chronisch auftretenden, quälenden Magenschmerzen überrascht, die ein Arzt mit Säurehemmern behandelte. Mein Problem verschlimmerte sich massiv. Nun übergab ich mich jede Nacht mehrmals und hatte am Morgen aufgrund von geplatzten Gefäßen überall rote Punkte im Gesicht. Ein Facharzt zog in Erwägung, dass ich Krebs haben könnte. Meine gesamte Speiseröhre bis zur Bauchspeicheldrüse war stark entzündet. Zum Glück konnte er mich kurz darauf beruhigen. Krebs war es nicht.
Das war die Ausgangssituation, als mir jemand in einer zufälligen Unterhaltung einen Arzt empfahl und meinte, ich solle es mal mit der Homöopathie versuchen. Ich meldete mich bei dem Arzt, um einen Zeitungsartikel über die Homöopathie zu schreiben, von der ich nicht die leiseste Ahnung hatte.
Dort an einem Sonntag angekommen, erzählte mir dieser von Mitteln, die verdünnt und verschüttelt werden müssten und vom Problem, dass die Leute Kaffee tränken. Ich erwähnte zufällig nebenbei, dass meine Großmutter mit 35 Jahren an Magenkrebs gestorben war. Darüber hinaus war ich mehr als irritiert über seine Schilderungen und dachte darüber nach, zu gehen. Allerdings würde ich dann meinen Artikel nicht schreiben können. Und immerhin war der Mann Arzt.
Daher stimmte ich stattdessen zu, dass er mich behandeln sollte. Er bat mich in sein Büro. Dort stand ein Computer mit MacRepertory Sofware, und er begann, mir eigentümliche Fragen zu stellen, die ich nach bestem Wissen und Gewissen beantwortete. Schließlich verwarf er die Ergebnisse seines Computers zugunsten von Carcinosinum C30, da ich ihm von der Großmutter erzählt hatte.
Drei Tage später waren sämtliche Magenschmerzen weg, ich hatte Kraft und Energie und meine Füße, die stets nach innen einknickten, richteten sich auf. Ich setzte mich ohne zu zögern vehemment zur Wehr gegen jemanden, der nicht im Recht war, was ich in dieser Form von mir noch nicht kannte.
Dann ging ich auf einen Weihnachtsmarkt und erstand dort Anisbonbons. Einen Tag später war der ganze homöopathische Zauber verschwunden. Ich war wieder müde, niedergeschlagen und die Kraftlosigkeit und Schmerzen kehrten zurück, als ob nie etwas gewesen wäre. Bei meinem Anruf rief der Homöopath erstaunt: Das Mittel muss drei Monate auswirken! Mehr dazu später unter Antidote. Eine Wiederholung des Mittels brachte den guten Zustand zurück. Ich kann von Glück sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt zufällig eine Zahnpasta ohne Minze und Menthol und kein Duschgel mit "erfrischender" Note hatte. Diese Substanzen hätten die Wirkung des homöopathischen Mittels sonst sofort wieder aufgehoben, und ich hätte die Wirkung der Homöopathie nie erfahren.
Das zweite Mal, auf diesem von Zufällen gepflasterten Weg, stellte die Homöopathie ihre Effektivität bei einem grippalen Infekt unter Beweis. Ich hatte fast 40 Grad Fieber. Es war ein Donnerstag. Der Homöopath nutzte seine MacRepertory Software mit meiner Grunderhebung von unserem letzten Treffen. Bei der Befragung stand am Ende Belladonna an der Spitze. Krank geschrieben war ich lediglich bis zum Wochenende. Ich dachte noch, prima, dann sitze ich am Montag wieder hier, weil die Krankschreibung verlängert werden muss. Ich bekam die Potenz C30 und legte mich Zuhause hin. Den Donnerstag, Freitag und Samstag verbrachte ich überwiegend im Bett, schlafend. Am Sonntag schlug ich die Augen auf, sprang aus dem Bett, lief in die Küche, wo ich Staub in einer Ecke bemerkte, so dass ich die Kehrschaufel holte. Erst dann fiel mir auf, dass ich tatsächlich wieder ganz gesund war. Es gab keine Verbesserungen, wie man hätte erwarten können, vielmehr waren sämtliche Symptome, Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und Fieber auf einen Schlag WEG! Ich war fassungslos!
Mit meinem Umzug verließ ich meinen Homöopathen, obwohl wir noch miteinander telefonierten. Mein Magenproblem war auf lange Sicht noch nicht ganz im Griff, aber heute habe ich keine Beschwerden mehr und nehme seit den 1990er Jahren auch keine Säurehemmer mehr.
Als drittes Beispiel möchte ich meine chronischen, quälenden Schmerzen aufgrund einer Skoliose thematisieren, die dank fünf Globuli Pulsatilla der Potenz C200 zu weit über 90% verschwunden und den Rest der Zeit vergleichsweise leicht sind.
Tuberkulinum und Sulphur ließen ein atopisches Ekzem kribbelnd ausheilen, das die Hausärztin lediglich mit Kortison leidlich verbessert hatte. Sie konnte sich von der Heilung überzeugen.
Bei einem Sturz auf Eis brach ich mir leider den Arm. Die von der Ärztin verschreibenen Schmerzmittel mit dem Magenschutz lehnte ich ab, Stichwort Magen, und entschied mich stattdessen für Arnika D30. Diese niedrige Potenz muss tatsächlich jeden Tag eingenommen werden. Das habe ich so gemacht, da ich wenigstens Kaffee trinken wollte, wenn ich schon zuhause festsaß. Nur selten kann man seinen Zustand mit und ohne homöopathisches Mittel vergleichen. Mit Arnika war ich vollkommen schmerzfrei. Es ging mir derart gut, dass ich glaubte, die Kügelchen überhaupt nicht zu brauchen und ließ sie morgens weg. Meine darauffolgende Nacht war schlaflos und geprägt von starken Schmerzen der Fraktur. Sofort nahm ich meine Kügelchen wieder ein, und am Morgen griff mein Mittel wieder, so dass ich erneut schmerzfrei war. Ebenso überstand ich eine Zahnextraktion mit Arnika wunderbar und hatte, trotz starker Blutungen, kaum Schmerzen.
Erstverschlechterungen/ Erstreaktionen
Wie zuvor erwähnt, können homöopathische Mittel Erstreaktionen, Erstverschlechterungen oder Prüfsymptome auslösen. Das hängt auch von der gewählten Potenz ab. Bei schwerkranken Personen möchte man diese Nebenwirkungen vermeiden. Mir machen sie nichts aus, denn durch sie wird klar, dass sich etwas tut. Im Folgenden möchte ich beispielhaft einige Mittel und meine eigenen Erfahrungen mit Erstreaktionen beschreiben.
Hydrastis: Im Repertorium ist bereits die Rede von "jeder Menge Schleim". Bei Ersteinnahme des Mittels war ich vollkommen gesund. Am nächsten Morgen wachte ich mit vollkommen verschleimten Stirn- und Nasennebenhöhlen auf. Es war alles vollkommen "dicht" und die Atmung nur noch durch den Mund möglich. Erst nach drei Tagen war dieser Spuk glücklicherweise vorbei. Wahrlich drastisch.
Sulphur: Sulphur ist ein langsam und tief wirkendes Mittel. Die Potenz C200 sorgte in der Erstreaktion leider für eine Woche drückende Kopfschmerzen über den Augen UND stechende Kopfschmerzen an den Schläfen. In der zweiten Woche hatte ich "nur noch" drückende Kopfschmerzen über den Augen. Danach war die Erstverschlechterung vorbei.
Pulsatilla: Erste Einnahme: lediglich Verlangen, sich entgegen der Richtung der Skoliose zu biegen. Seitdem waren die quälenden Rückenschmerzen verschwunden. Die Skoliose ist angeboren und selbstverständlich noch immer festzustellen. Lediglich die Schmerzen sind mir genommen.
Zweite Einnahme, Jahre später, das schwingende Mittel, wie ich jetzt weiß: Der Mittelfinger der rechten Hand schwillt im Laufe eines Morgens an, wieder ab, wieder an, wieder ab, wieder an und wird rot und schwillt dann wieder ab. Am Nachmittag konnte ich mit den Fingern der linken Hand keine Faust machen, sie waren steif. Dieses Symptom hielt eine Viertelstunde an.
Dritte Einnahme: Nach einem Umzug, der sehr anstrengend war, so dass ich tatsächlich meinen Rücken wieder etwas spürte. Zunächst massive Verstärkung der Rückenschmerzen. Ich konnte kaum laufen. Dann wechselseitige Schmerzen oben links und dann unten rechts, die sich ca. alle 20 Minuten abwechselten. Nach ca. zwei Wochen kommt die Schwingung langsam zum Stillstand, und ich bin wiederhergestellt. Pulsatilla war bisher das einzige Mittel, dass trotz mehrfacher Einnahme Erstverschlechterungen verursacht hat, die zudem auch noch völlig unterschiedlicher Art sind.
Alle Erstverschlechterungen sind physischer Natur, und ich habe es bisher noch nicht erlebt, dass Erstreaktionen für zwei Mittel gleich gewesen wären. Laien könnten aufgrund der deutlich spürbaren Symptome verunsichert werden. Sie entspringen mit Sicherheit nicht einem wie auch immer gearteten "Placebo-Effekt".
Antidote
Wie weiter oben bereits angesprochen, gibt es Substanzen, die homöopathische Mittel antidotieren, d.h. deren Wirkung aufheben. Homöopathische Mittel können unterschiedliche Antidote haben. Als Daumenregel gilt, dass folgende Substanzen homöopathische Mittel aufheben:
Kaffee, dunkle Schokolade, da diese Koffeein enthalten. Ich habe aber in der Vergangenheit gefahrfrei schwarzen Tee trinken können.
Alle Arten von Heilkräutern, die Blätter von Nadelbäumen (Fichte, Tanne, Kiefer), Minze, Kampher und Menthol. Die Weihnachtszeit ist keine gute Zeit, um Homöopathie zu nehmen. Allerdings finden Heilkräuter auch häufig ihren Weg in die Küche.
Mein Omega-3 Algenöl enthält Rosmarin, so dass ich bei Einnahme eines homöopathischen Mittels auf Krillöl umsteigen muss. In zahlreichen Munddesinfektionen befindet sich Minze, die auch vom Zahnarzt verabreicht werden.
Mein Omega-3 Algenöl enthält Rosmarin, so dass ich bei Einnahme eines homöopathischen Mittels auf Krillöl umsteigen muss. In zahlreichen Munddesinfektionen befindet sich Minze, die auch vom Zahnarzt verabreicht werden.
Auch in Körperpflegeprodukten und Zahnpasta können Heilkräuter, Minze, Kampher oder Menthol enthalten sein.
Derzeit wurde noch nicht herausgefunden, warum die o.g. Substanzen homöopathische Mittel antidotieren können. Dies sind lediglich Erfahrungswerte, genau wie zuvor die Wirkung homöopathischer Mittel Erfahrungswerte waren, bevor man herausgefunden hat, was "drin ist" und dass es auf Mensch, Tier und Pflanze einwirkt.
Last but not least können auch homöopathische Mittel andere homöopathische Mittel antidotieren. Daher sollte man nicht mehrere zusammen nehmen. Manchmal entscheidet ein Homöopath sich dafür, in schweren Fällen zwei Mittel gleichzeitig zu geben. Q-Potenzen werden anders eingenommen als C- oder D-Potenzen.
Der homöopathische Repertorisierungsprozess
Nehmen wir an, Sie haben Kopfschmerzen. Ein Medikamentenhersteller verspricht Ihnen schnelle Abhilfe gegen alle Arten von Kopfschmerzen. Sie nehmen die Tabletten, und Ihre Beschwerden verschwinden. Bei wiederholter Einnahme könnten Sie von Nebenwirkungen des Medikaments betroffen sein. Zudem könnten die Kopfschmerzen innerhalb von Tagen erneut auftreten. Sie gehen also zum Facharzt, um das abzuklären. Zum Glück stellt der Arzt aber keine Gefahr fest, d.h. keinen Tumor, kein Gerinnsel, kein Aneurysma. Dieser Schritt ist unabdinglich, damit Sie auf der sicheren Seite sind, und die Homöopathie kann keine notwendigen chirurgischen Eingriffe ersetzen. Damals, zu Hahnemann's Zeiten, war das, was sich "Schulmedizin" nannte, abenteuerlich, spekulativ und hat den Patienten eher geschadet und sie um ihr Leben gebracht. Das ist heute selbstverständlich nicht mehr so. Darüber hinaus hindert Sie das Aufsuchen eines Homöopathen nicht daran, noch weitere Fachärzte aufzusuchen, die Ihrem Problem auf den Grund gehen.
Sie kommen mit Ihrer Krankengeschichte zum Homöopathen und erzählen ihm, was der Arzt gesagt hat.
Der Homöopath erfragt zunächst Ihre allgemeine Krankengeschichte und die Ihrer Eltern, z.B. ob in Ihrer Familie gehäuft Krebs oder eine andere Krankheit auftritt, nur als Beispiel.
Dann folgt die Symptomerhebung. Der Homöopath wird jetzt fragen, was genau das für Schmerzen sind, wo und wann sie auftreten, unter welchen Umständen sie auftreten und ob es Zeiten/Orte gibt, an denen sich die Schmerzen bessern. Und dabei bleibt es nicht. Es folgen noch weitere Symptome/Gegebenheiten Ihres Körpers und Ihrer Psyche. Manche Homöopathen arbeiten nach Erfahrung, andere nutzen Lochkarten, wieder andere Software wie z.B. MacRepertory. Es wird ein Mittel gesucht, das Sie mit all Ihren Symptomen, Gegebenheiten und Eigenarten möglichst genau trifft.
Man könnte es mit einer bereits angefertigten Brille vergleichen. Das Mittel hat sein Wirkspektrum, bestimmte feste Eigenschaften, die unveränderlich sind. Der Patient benötigt eine bestimmte Sehstärke, bestimmte andere Werte und Parameter, und man versucht, für den Patienten eine möglichst genau passende Brille zu finden, mit der er zurecht kommt, wie man es z.B. in Afrika mit gespendeten Brillen macht.
Bei einem anderen Patienten, der ebenfalls "Kopfschmerzen" hat, sind diese Gegebenheiten ganz anders, und er erhält, trotz der gleichen schulmedizinischen Diagnose, ein anderes, für ihn detailliert repertorisiertes Mittel. Ein Mittel für alle Patienten mit "Kopfschmerzen" gibt es in der Homöopathie nicht. Schon allein die detaillierte Erfassung der Art der "Kopfschmerzen" bedingt unterschiedliche Mittel. Und diese Tatsache, dass es in der Homöopathie nicht ein Mittel für alle und ein Placebo für die Kontrollgruppe geben kann, machen sich Homöopathiegegner, wenig einfallsreich, zunutze. Mehr dazu weiter unten.
Miasmen
Die Erkrankungen und Gebrechen der Vorfahren führen zu Erkrankungen und Gebrechen der Nachfahren. Das ist in der Homöopathie mit den "Miasmen" gemeint. Heute wissen wir aufgrund der Genetik, dass dies korrekt ist. Hahnemann ordnete seine Miasmen gemäß der Erkrankungen, die er zu seiner Zeit beobachten konnte.
Hier eine kurze Einordnung der verschiedenen Miasmen:
Psora: Grundmiasma, verbunden mit Krätze, Entzündungen und funktionellen Störungen, Mangel
Sykose: Feigwarzenkrankheit, chronische Entzündungsprozesse, Überschuss
Syphilitis: Syphilis, Zerstörung, auf emotionaler Ebene Selbstmord
Tuberkulinie (nach Hahnemann eingeführt): Pseudopsora, gemischtes hereditäres Miasma zwischen Sykose und Syphilitis
Krebs (in den 1980er Jahren eingeführt): Krebs
Die Symptome der Patienten können den verschiedenen Miasmen zugeordnet werden, ebenso wie die homöopathischen Mittel. Wenn man weiß, in welchem Miasma sich der Patient befindet, erhält man Hinweise, in welcher Reihenfolge die Erkrankungen des Patienten zu behandeln sind, von den komplexeren Miasmen hin zur Psora, und darüber hinaus vom Inneren des Körpers nach außen.
Das Konstitutionsmittel ist das Mittel, das dem Patienten generell, insbesondere emotional, am besten entspricht, also nicht nur symptombezogen bei einer Erkrankung. Dazu haben sich in der Homöopathie verschiedene Mittel herauskristallisiert, die häufig Konstitutionsmittel sind.
Die Argumente der "Homöopathiegegner"
Schon damals, als ich Mitte der 1990er Jahre der Homöopathie erstmals begegnete, gab es Interessenvertreter, die hartnäckig Aussagen in die Welt setzten, eine Wirkung der Homöopathie sei nirgends festzustellen und beruhe ausschließlich auf dem Placeboeffekt. Mithilfe des Internets und vor allem der sozialen Netzwerke finden solche Falschaussagen eine erhebliche Verbreitung. Das Wort "pseudowissenschaftlich" soll die Homöopathie und Homöopathen in den Bereich der Scharlatanerie rücken. Dennoch haben sich die "Homöopathiegegner" auf wenige Falschaussagen eingeschossen, von denen ich einige aufgreifen möchte.
- In homöopathischen Mitteln ist aufgrund der Verdünnung nichts enthalten, alles beruht nur auf dem Placebo-Effekt.
Es kann den "Homöopathiegegnern" nicht recht sein, dass die Forschung Inhaltstoffe in homöopathischen Hochpotenzen sowie Wirkungen auf menschliche Zellen tatsächlich nachgewiesen hat. Die Homöopathie wirkt auf Mensch, Tier und Pflanze ein. Vor allem menschliche Zelllinien in vitro dürften von einem Placebo-Effekt (Placello-Effekt-by-proxy?) herzlich wenig beeindruckt sein. Ebenso Pflanzen. Die Homöopathie heilt schwere und chronische Krankheiten aus und sorgt dafür, wie wir oben gesehen haben, dass von der Schulmedizin aufgegebene Schwerkranke noch weiter leben. Das ist mit der Wirkung eines wie auch immer gearteten Placebo-Effekts nicht in Einklang zu bringen.
Zudem arbeitet die Pharmaindustrie tagtäglich mit der Prämisse, dass bei Studien in der Placebo-Gruppe keine Wirkung auftritt, zumindest keine nennenswerte, im Gegensatz zur Gruppe, die das Verum erhalten hat, um zu belegen, dass das jeweilige Medikament die gewünschte Wirkung hat, das Placebo aber nicht.
Da Homöpathiegegner keine Argumente gegen die erbrachten Nachweise in der Forschung haben, werden sie einfach ignoriert, und es wird weiterhin standhaft behauptet, in homöopathischen Mitteln sei halt "nichts drin".
Zudem arbeitet die Pharmaindustrie tagtäglich mit der Prämisse, dass bei Studien in der Placebo-Gruppe keine Wirkung auftritt, zumindest keine nennenswerte, im Gegensatz zur Gruppe, die das Verum erhalten hat, um zu belegen, dass das jeweilige Medikament die gewünschte Wirkung hat, das Placebo aber nicht.
Da Homöpathiegegner keine Argumente gegen die erbrachten Nachweise in der Forschung haben, werden sie einfach ignoriert, und es wird weiterhin standhaft behauptet, in homöopathischen Mitteln sei halt "nichts drin".
- Anekdotische Evidenz
Diese Aussage bezieht sich darauf, dass in der Homöopathie jeder Patient individuell repertorisiert werden muss und es somit keine Gruppe an Personen mit "Kopfschmerzen" gibt, die alle mit demselben homöopathischen Mittel behandelt werden. Somit ist die Heilung und Genesung des Patienten ein Einzelfall und angeblich dann dem Zufall geschuldet. Er ist von alleine gesund geworden. Im besten Fall hat die freundliche Ansprache durch den Homöopathen und die gewidmete Aufmerksamkeit den Placebo-Effekt aktiviert und dafür gesorgt, dass der Patient wieder gesund wird. Schulmediziner haben für so etwas nie Zeit und haben auch kein Mitgefühl gegenüber ihren kranken Patienten. Und das hat im Falle unserer Britin oben schon seit Jahrzehnten funktioniert!
- Nicht reproduzierbar
Erneut macht man sich zunutze, dass in der Homöopathie jeder Patient individuell repertorisiert werden muss. Man hat keine Gruppe, die ein Mittel bekommt und die andere ein Placebo. Dieser Versuch sollte dann auch reproduzierbar sein, um die Wirkung eines Mittels nachzuweisen. In der Homöopathie kann man einen Patienten nur entweder behandeln oder nicht. In jedem Fall muss man sein individuelles Mittel finden.
- Homöopathische Mittel unterliegen keiner Kontrolle und müssen keine Wirkung beweisen.
Die Wirkung, die es nach Vorstellung der "Homöopathiegegner" zu beweisen gäbe, beruht erneut auf dem Konzept "ein Mittel für alle bei Kopfschmerzen", in dem Wissen, dass Homöopathie so nicht funktioniert.
- Die Homöopathie stellt in ihrer Wirkungslosigkeit eine finanzielle Belastung für die Allgemeinheit dar. Krankenkassen sollten hier nichts erstatten.
Dieser Falschaussage sind DIE GRÜNEN neulich unter einem "Homöopathiegegner" in ihren eigenen Reihen gefolgt, zusammen mit dem Unfug des Placebo-Effekts, der durch die Aufmerksamkeit des Homöopathen gegenüber seinem Patienten aktiviert wird. Ein Arzt der Homöopathie betreibt, erhält für jeden Patienten lediglich die Grundvergütung, die ihm für die Untersuchung und das Patientengespräch zusteht. Daher leisten die Patienten für die Homöopathie Zuzahlungen, Tusch bitte, aus eigener Tasche! Einige ganz wenige Krankenkassen zahlen einen geringen Zuschuss. Bei diesen Patienten haben die Kassen erhebliche Einsparungen, da diese weniger häufig krank werden, siehe Link unten. Die meisten Homöopathen hierzulande sind allerdings Privatärzte, welche die Patienten samt und sonders selbst bezahlen, es sei denn, sie haben eine entsprechende Versicherung für alternative Heilverfahren (nicht nur Homöopathie) abgeschlossen. Eine solche Police hatte ich auch mal kurz. Die Versicherungsbeiträge hielten sich mit den Kosten für den Homöopathen die Waage.
- Homöopathische Mittel sollten nicht mehr in Apotheken erhältlich sein
Es geht darum, den Wert der "Zuckerkügelchen" in Richtung Bonbons zu schieben, die man herstellen kann wie man will. Die Mittel hätten dann nicht mehr den Rang eines professionell hergestellten Medikaments, und Patienten könnten in der Apotheke keine Beratung zu homöopathischen Mitteln mehr erhalten (vorausgesetzt der Apotheker ist homöopathiekundig). Dazu passt auch die Aussage, dass Globuli "ganz viel Zucker" enthielten. Der Milchzucker ist lediglich der Träger für das jeweilige Mittel, und alle drei Monate fünf Globuli im Rahmen einer Dauerbehandlung bei schwerer Krankheit und bei anderen Patienten zwischendurch einige Jahre ohne jegliche Homöopathie, weil sie nicht benötigt wird, dürften wohl kaum ein Problem darstellen. Dann isst man halt nachmittags einen Keks weniger.
- Die Hersteller homöopathischer Mittel gehören auch zur "Pharmaindustrie"
Fest steht, dass Hersteller von Homöopathie homöopathische Mittel herstellen. Mit der schulmedizinischen Pharmaindustrie kann man das wohl kaum vergleichen.
- Homöopathie ist gefährlich, weil sie die rettende schulmedizinische Behandlung verhindert.
Nein. Ganz einfach nein. Mehr dazu im Ausblick.
Wer ist "Homöopathiegegner"?
Meiner Ansicht nach geht es dabei um das Ausschalten der Konkurrenz. Schon die damalige "Schulmedizin" schickte Personen, die Hahnemann "erledigen" sollten, indem sie ihn widerlegten. Diese Ärzte und damaligen Wissenschaftler schlossen sich ihm stattdessen aber an und leisteten wichtige inhaltliche Beiträge zur Homöopathie.
Die Homöopathiegegner heute umfassen eine vergleichsweise überschaubare Anzahl an Fachärzten oder Ärzten, Wissenschaftlern, Absolventen fachfremder Studiengänge bis hin zu astroturfenden Trollgruppen, die nicht mal einen Hauptschulabschluss brauchen, um mitzumachen. Die "Vorsitzenden" solcher Gruppen haben in der Regel irgendetwas studiert. In jedem Fall sind medizinisches Wissen oder gute Englischkenntnisse, die man zum Lesen und Verstehen medizinischer Fachartikel bräuchte, keine Voraussetzung. Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass die Zugehörigen dieser Gruppen mit mehreren Profilen in den sozialen Netzwerken unterwegs sind und somit eine größere Zahl vorspiegeln.
Astroturfende Trolle sprechen ihre "Argumente", Aussagen und Verunglimpfungen gegen die Homöopathie ab, und zwar über mehrere Länder. Mir sind die exakt selben Aussagen und Inhalte zumindest auf deutsch, englisch, französisch und spanisch begegnet. Einmal kommentierte ein Nutzer, dass man in Brasilien "ebenfalls das Problem mit der Homöopathie habe", [dass sie dort anerkannt ist]. Würden neutrale Nutzer einfach nur ihre Meinung äußern, kämen dabei niemals stets exakt dieselben Aussagen heraus, die nach einem Muster vorgetragen werden.
Ein Kuriosum unter den Homöopathiegegnern ist ein in England tätiger Professor und selbsterklärter Homöopathiegegner, der in einem Interview vor Homöopathen zugegeben hat, dass er überhaupt keinen Abschluss als Homöopath hatte, als er als ein solcher in einem Münchener Krankenhaus tätig gewesen sein will, als ihn plötzlich der Blitz getroffen haben soll und er erkannt habe, dass die Homöopathie nicht funktioniere. In Deutschland gibt es eine Ärztin, die ähnlich "geläutert" wurde und sich jetzt für die Abschaffung der Homöopathie einsetzt. Hinzu kommen einige wenige andere Ärzte und Wissenschaftler, die überwiegend im Internet unterwegs sind und gelegentlich bzw. bei Bedarf die Argumente und Aussagen der Trolle ebenfalls einstreuen.
Journalisten in Zeitung und Fernsehen scheinen der Homöopathie ebenfalls gerne wiederholt einen Schlag zu versetzen und bedienen sich dabei der Trollargumente. Der aktuelle Stand der Homöopathieforschung ist dabei offenbar irrelevant, was einem professionellen, der Wahrheit verpflichteten, Journalisten eigentlich nicht passieren dürfte. In jedem Fall ist festzuhalten, dass Zeitungen, die, mangels Abonnenten, um ihr Überleben kämpfen, durch geschaltete Anzeigen der Pharmaindustrie Finanzspritzen erhalten. Also ein Fall von wes Brot ich ess, des Lied ich sing?
Ein weiterer Aspekt sind die KIs. Wenn Hunderte Menschen weltweit das Internet mit Falschaussagen über die Homöopathie zumüllen, plappern das die KIs nach. Die KIs kennen den aktuellen Forschungsstand nicht, lesen keine Berichte von Homöopathen oder Studien zur Homöopathie, welche die Effektivität bestätigen und hinterfragen daher die Aussagen nicht.
Gleichzeitig tragen sich Homöopathen mit dem Gedanken, ob ihnen in Zukunft nicht eine KI beim Repertorisieren der Patienten hefen könnte. Mit MacRepertory gibt es ja bereits eine Software. Allerdings ersetzt keines dieser Hilfsmittel die Erfahrung und das Können des Homöopathen.
Die Homöpathie wird von Fachärzten, Ärzten und Heilpraktikern angewandt. Diese Zahl dürfte die Zahl der ärztlichen Homöopathiegegner bei Weitem übersteigen. Unter anderem gibt es in Österreich das Berufsbild des Heilpraktikers nicht. Homöopathen sind daher Allgemeinmedizinger und Fachärzte, nicht wenige mit Professortitel. Es ist abwegig, diesen Fachleuten Scharlatanerie zu unterstellen.
Gerechtfertigte Kritik an der Homöopathie
- Vergangenheit
Die gerechtfertigte Kritik an der Homöopathie liegt sowohl in der Vergangenheit als auch in den neueren Entwicklungen.
Einige Beispiele: Zur Zeit Hahnemanns glaubte man, dass Masturbation krank mache, und in der Tat ist dieser Umstand als vermeintliche Ursache einigen Krankheitssymptomen zugeordnet. Einige Homöopathen argumentieren, dass man doch alle Repertorien mal auf den neusten medizinischen Stand bringen sollte, während andere diese historischen Angaben auf keinen Fall verändern wollen. Allerdings werden heutige Homöopathen wissen, welche Angaben sie im Zweifel ignorieren müssen, und zum Glück bewegt man sich in der Regel auf fest etablierten Pfaden.
Das atopische Ekzem ist beispielsweise im Boericke Repertorium enthalten. Das nannte man früher "Neurodermitis", weil man glaubte, es sei irgendwie nervlich bedingt. Daher hat jemand diesen Begriff aktualisiert.
Rosacea steht im Repertorium nicht, und ist auch im Internet nicht zu finden. Man könnte höchstens über die genaue Beschreibung der Pusteln und die Miasmen gehen, um möglicherweise ein Mittel zu finden. Möglicherweise ist das so, weil die eigentliche Ursache von Rosacea nicht feststeht.
- Entwicklungen
Mit neueren Entwicklungen wurden und werden Mittel eingeführt, die diese Bedingungen der ursprünglichen klassisch-homöopathischen Mittel nicht mehr erfüllen. Homöopathische Mittel sollen nun im Körper eine "Umstimmung" herbeiführen und Gleiches heilt Gleiches.
Der indische Homöopath Sankaran führte andere Miasmen ein, die für Indien relevant sind. Seine Mittelwahl erfolgt aber nicht mehr nach der Methode Hahnemanns, sondern eher aufgrund von metaphorischen, gefühlsbezogenen Überlegungen, die jede Menge Tiermittel mit sich gebracht haben.
Hier sollte man, meiner Ansicht nach, langsam vorangehen, und die neuen Mittel wiederholten Prüfungen unterziehen.
In der Ausbildung nehmen die Homöopathiestudenten klassisch homöopathische Mittel einer sicheren Potenz ein, um die Wirkung an sich zu beobachten. Erst dann erfahren sie, welches Mittel es war und können es im Repertorium nachschlagen. Somit werden klassisch homöopathische Mittel nicht nur für Patienten angewendet, sondern über die Jahrzehnte und Jahrhunderte wieder und wieder ausprobiert und geprüft.
Hat man das richtige Mittel für den Patienten nicht gefunden, wird dem Patienten nicht geholfen. Vermeidet der Patient die Antidote homöopathischer Mittel nicht, wird die Wirkung der Mittel aufgehoben. Im schlimmsten Fall wendet der Patient sich bereits beim ersten Mal ab und postet demnächst auf Facebook, dass er einen Homöopathen aufgesucht habe, aber nichts passiert sei.
- homöopathische Komplexmittel
- Falsche Anwendungen
D-Potenzen: Manche Therapeuten haben das Prinzip des in der Regel einen Mittels oder höchstens zwei bei schweren Erkrankungen nicht verinnerlicht, ebenso wenig wie die Hochpotenzen. Der Patient erhält dann ein ganzes Arsenal an niedrigen D-Potenzen, von denen morgens, mittags und abends alle möglichen Kügelchen einzunehmen sind. So funktioniert Homöopathie nicht.
Naturheilverfahren: Ärzte dürfen ein "Naturheilverfahren" Schild an ihre Praxis anbringen, nachdem sie einige Vorträge zu den verschiedenen Themen besucht haben. Sie sind daher keine erfahrenen und ausgebildeten Homöopathen. Möglicherweise gilt das auch für andere Naturheilverfahren, die sie nicht richtig beherrschen. Im Zweifel sollte man sich an einen Homöopathen wenden, der klassische Homöopathie gelernt hat.
Kinesiologie: Im Grunde muss der Homöopath ja eine Vorauswahl treffen. Ein klassischer Homöopath würde noch weiter genau nach verschiedenen Symptomen fragen, bis er zu einem Ergebnis gekommen ist. Der Kinesiologe drückt einem ein Fläschchen in die Hand, das man sich mit der einen Hand neben das Ohr halten soll, während er gegen den anderen Arm drückt, um anhand der unbewussten Muskelkraft festzustellen, welches das richtig Mittel sein soll. Die festgestellte Muskelkraft entscheidet also über das richtige Mittel. Das hat bei mir nicht funktioniert. Zum Glück kannte ich damals die Homöopathie bereits gut genug, um mich nicht abschrecken zu lassen.
Wer zum Repertorisieren ein Pendel benutzt, bitte nicht! Die Schwingung des Pendels aufgrund des Pulses im Daumen ist keine gute Entscheidungsbasis für das Mittel.
Ausblick
Die Homöopathie hat eine sehr hohe Berechtigung in der alternativen Medizin. Keine andere alternative Methode ist so effektiv. Krebserkrankte beispielsweise, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden, verdanken ihr das Leben. Andere schwere und chronische Erkrankungen können ausgeheilt oder mindestens erheblich verbessert werden.
Zur Mittelfindung sind schulmedizinische Diagnosen unabdinglich.
Die Homöopathie ist eine Beobachtungswissenschaft, die über Jahrhunderte gewachsen ist und sich etabliert hat. Homöopathische Mittel sind sehr preisgünstig und fallen im Bruchteil des Centbereichs überhaupt nicht ins Gewicht. Das gilt insbesondere dann, wenn der Homöopath dem Patienten die Mittel selbst gibt. Der Homöopath selbst wird ebenfalls keine allzu hohen Rechnungen ausstellen, so dass Homöopathie für alle Patienten erschwinglich ist.
Homöopathische Praxen sparen bei gleichem oder besserem Therapieerfolg, verglichen mit der Schulmedizin, 50% der Medikamente und 20% der Kosten. https://www.homoeopathie-online.info/?mailpoet_router&endpoint=view_in_browser&action=view&data=WzE0MywiZDgzYjY1NDEzNDFlIiw0LCJiNzBhODUiLDEyMiwxXQ
Homöopathen arbeiten mit Schulmedizinern zusammen. Aufgrund ihrer Beschaffenheit ist die Homöopathie bei fast allen Erkrankungen einsetzbar. Antidote gegen die Homöopathie sind u.a. Koffein und Heilpflanzen. Demzufolge beeinträchtigen schulmedizinische Medikamente die Homöopathie in der Regel nicht und umgekehrt die Homöopathie die Schulmedizin ebenfalls nicht, so dass Patienten sowohl die Schulmedizin als auch die Homöopathie nutzen können.
Angesichts der Effektivität der Homöopathie halte ich es für gewissenlos, bewusst verunglimpfende Falschinformationen über sie zu streuen, da betroffene Patienten auf diese Weise nicht erfahren, dass die Homöopathie ihre Gesundheit wiederherstellen und ihr Leben retten kann.
Vielleicht trägt mein Blogartikel ja auch dazu bei, dass KIs die Homöopathie etwas korrekter darstellen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Weitere Informationen finden Sie u.a. beim Homeopathy Research Institute unter https://www.hri-research.org
